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Dienstag, 11. September 2007

Pimp my blog.


Heute gibt's nur ein paar Neuerungen bei den Seitenelementen. Vorher hatte ich unter der Kategorie "Teelektüre" meine Lieblingsbücher aufgelistet. Das wurde ersetzt durch den Nachttisch*, wo jetzt nur noch das Buch zu finden ist, das ich gerade lese. Die Flimmerkiste bleibt allerdings als Liste meiner momentanen Top Movies bestehen. Das ändert sich öfter als bei Büchern, daher wurde da nichts verändert.
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Die Beschreibungen der Links zum Thema Tee wurden etwas verkürzt, damit es optisch besser passt und so. Weil's jetzt eben so knapp ist möchte ich noch kurz ein paar Worte zu den dort verlinkten Seiten verlieren.
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Chaplon Tea: Der wohl beste Teeversand im Internet (zumindest der beste den ich kenne, und ich kenne dann doch ein paar), allerdings nichts für den kleinen Geldbeutel. Für 100g Matcha kann man schon mal 50 Euro hinlegen, aber man kann auch einfach Gratisproben anfordern (kähä.), und es gibt auch öfter mal was im Angebot. Für sein Geld bekommt man allerdings auch beste Qualität, der Tee wird in der Regel erst ein bis zwei Tage vor dem Verkauf aus Asien eingeflogen und besonders schonend verpackt. Sehr zu empfehlen ist auch die Teeschule der Chaplon Tea-Seite, dort kann man sich einiges Wissen über die richtige Zubereitung von Tee usw. aneignen.
Tee erleben: Dies ist das Blog eines großen Teeliebhabers, der wirklich Ahnung von der Materie hat. Er erzählt von seinen Erlebnissen rund um und mit Tee, berichtet von Teeplantagen, er gibt Anregungen zur Zubereitung, bloggt über die Geschichte des Tees und über alles mögliche andere rund um dieses Thema. Eine sehr herzige und lesenswerte Seite.
stashtea: Eine englische Seite, unter anderem über die Geschichte des Tees und - sehr nett wie ich finde - die Geschichte der Teekanne (alles recht kompakt, also auch für diejenigen geeignet, die sich nur mal einen groben Überblick verschaffen wollen). Außerdem gibt's noch eine Menge Zitate rund um den Tee. Sehr witzig ist auch die Kategorie "You do WHAT with tea?", wo man selbst seine verrücktesten Ideen hinterlassen kann, was mit Tee so alles machbar ist. Unter "Tea Time Reader" findet man Gedichte, Kurzgeschichten und nette Anekdoten, die man sich während einer Tasse Tee zu Gemüte führen kann. Onlineshop gibbet natürlich auch.
Puretea: Da muss man eigentlich nicht viel zu sagen. Tee aus ökologischem Anbau gibt's hier zu kaufen.
Teebuch: Informationen über Tee, zum Beispiel über Tee als Wirtschaftsfaktor, über medizinische Aspekte usw. Lesenswert aber auch wegen der zum Teil seltsam anmutenden Teerezepte, über die der "wahre" Teekenner vermutlich entsetzt den Kopf schütteln würde. Da fällt mir ein, ich wollte unbedingt noch den Malztee ausprobieren.
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So viel zum Thema Tee.
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Eine Neuerung gibt's noch auf meinem blog, und zwar die Kategorie Paradies, mit der eigentlich nur Leute aus einem gewissen Fandom was anfangen können, und denen muss ich nicht erklären worum es geht. Andere lesen hier vermutlich ohnehin nicht. Warum verlinke ich das dann eigentlich ... *grübel*. Egal.
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*Bezeichnung dreist von Flocke geklaut, hehe.
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Freitag, 7. September 2007

Weise Worte.


Da in den letzten Tagen in meinem Leben nichts Spannenderes passiert ist als ein Wasserrohrbruch und ein verkokelter Nudelauflauf, ich aber trotzdem Lust habe zu bloggen, gibt's heute ganz stumpf ein paar schöne Zitate zum Thema Tee, die ich auf stashtea.com gefunden habe. Bei der Gelegenheit möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich solche tea-for-one-Sets wie im heutigen Icon einfach zum ansqueen finde. Falls mir also jemand was schenken möchte, vielleicht weil ich so ein netter Mensch bin... :-) Nein, ich habe noch nicht genug Teekannen. Man kann nie genug Teekannen haben. Außerdem sind es erst fünf. Plus die, die ich als Kerzenständer benutze, aber die zählt nicht.

Wo waren wir stehen geblieben... Ach ja, die Teezitate. Viel Spaß damit.

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"Sail me on a silver sun
Where I know that I'm free
Show me that I'm everywhere
And get me home for tea"
(The Beatles, All too much)
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Make tea, no war! (wie recht sie haben!)
(Monty Python's Flying Circus)
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Thank God for tea! What would the world do without tea? How did it exist? I am glad I was not born before tea.
(Sydney Smith)
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"Tea's a good drink. It'll keep you going."
(Kevin Spacey from "The Shipping News)
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"Computer: Tea, Earl Gray, Hot."
(Cpt. Picard, Enterprise)
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"Never trust a man who, when left alone in a room with a tea cozy, doesn't try it on."
(Billy Connolly)
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"There are few hours in life more agreeable than the hour dedicated to the ceremony known as afternoon tea."
(Henry James, The Portrait of a Lady)
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Lady Astor (infuriated): Mister Churchill, if I were your wife, I'd put poison in your tea.
Churchill: Madam, were I your husband, I would surely drink it.


Na, das sind doch nette Worte zum Abschluss. Kähä.
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Freitag, 10. August 2007

"There is no trouble so great or grave that cannot be much diminished by a nice cup of tea."


Liebe Mitleserinnen und Mitleser (so es euch denn gibt :ugly:)...

der heutige Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Tee. Da dieses Blog ja nun den Namen "sunshine in the tea cup" trägt und in der Linkliste (guck mal ein bisschen nach links, ja, genau da) einiges rund um Tee zu finden ist, möchte ich mich doch mal zu dem Thema äußern.

Warum ist Tee so toll? Tee ist mehr als reine Flüssigkeitsaufnahme. Zum Löschen von Durst reicht mir stinknormaler Beuteltee ("aromatisiertes Aufgussgetränk" nennt sich das dann). Je nach Stimmung fruchtig oder herb, aber im Grunde bin ich eher ein Freund des letzteren. Besonders empfehlenswert: Meßmer, "Momente der Melancholie" (Kakaobohne - Karamell). Genau das richtige wenn man gerade aus der Uni kommt und durch Ekelwetter mit dem Rad fahren musste, aber keine Zeit hat für was Aufwendiges.
Meßmer ist ohnehin mein Favorit, was Beuteltee ("aromatisie..." well, you know what) angeht. Dabei gehe ich einfach mal ganz oberflächlich nach Geschmack, nicht nach Anbaumethoden, Menge von Aromastoffen und so weiter. Weniger dagegen mag ich Milford. Irgendwie nichtssagend und trotzdem zu süß. Teekanne hat auch einige empfehlenswerte Produkte im Programm. Ich liebe die Orientserie, bestehend aus den Sorten "Wind der Savanne", "Sonne des Buddha" und "Garten des Sultan". Ja, ich mag auch die Namen und die Packungsgestaltung, so what :mehdchen:. Und es schmeckt gut. Und. nicht. zu. süß. Zu süß ist nämlich DAS Ausschlusskriterium für jeden Tee, ob jetzt aromatisiertes Aufgussirgendwas oder nicht.

Wenn wir schon bei der Süße sind: In Tee gehört kein Zucker. Niemals. Kein Kandis, kein Süßstoff, nichts. Wenn überhaupt dann Zitrone oder Milch, aber am besten einfach pur.


Kommen wir zum "richtigen" Tee.


It is very strange, this domination of our intellect by our digestive organs. We cannot work, we cannot think, unless our stomach wills so. It dictates to us our emotions, our passions. After eggs and bacon it says, "Work!" After beefsteak and porter, it says, "Sleep!" After a cup of tea, it says to the brain, "Now rise, and show your strength. Be eloquent, and deep, and tender; see, with a clear eye, into Nature, and into life: spread your white wings of quivering thought, and soar, a god-like spirit, over the whirling world beneath you, up through long lanes of flaming stars to the gates of eternity!" ~Jerome K. Jerome, Three Men in a Boat


Schön gesagt, Jerome. Der wahre Teegenuss kommt nämlich erst, wenn man sich Zeit nimmt. Wenn man es zelebriert *nick*. Bestens dafür eignet sich schlechtes Wetter, entspannende Musik (ich empfehle einfach doofe Meditationsmusik. Oder sphärische Post Rock-Klänge.) Kerzen dürfen auch nicht fehlen, aber besonders wichtig sind auch die geheiligten Teeutensilien. Die, die nur für solche Momente hervorgeholt werden. Die richtige Kanne aus dem richtigen Material ist wichtig, jedem Tee seine Kanne, oh ja! Allein für die richtige Kanne kann man ein halbes Vermögen ausgeben. Ich besitze leider nur die günstig bis mittelteuren Varianten, aber irgendwann, iiiirgendwann wird
http://www.frischertee.de/tea.aspx?item_id=706 diese hier mir gehören :herzchen:. Am besten sind übrigens Kannen aus Ton! Egal, was für eine man hat, sie sollte jedenfalls nie (NIE!) mit der Chemiekeule gereinigt werden. Heißes Wasser direkt nach Gebrauch reicht vollkommen. Und zu groß sollten Kannen auch nie sein - einfach weil man den Tee nicht so schnell trinken kann wie er an Qualität verliert. Man will's ja genießen, nech. Also lieber erstmal weniger zubereiten und noch mal neuen Tee aufgießen. Die meisten Teeblätter kann man ohnehin mehrmals aufgießen.
Womit wir bei den Teeblättern wären. Wenn ihr guten Tee habt und ihn wirklich genießen wollt, tut euch den gefallen und quetscht die armen Blätter nicht in ein Tee-Ei (nein, ich weigere mich, Teeei zu schreiben). Da kann sich das Aroma nicht entfalten. Hat man keine Teeblätter sondern Pulvertee (Matcha), braucht man ein Chasen (sowas da:
http://www.frischertee.de/tea.aspx?item_id=105) und einen Chashaku (http://www.frischertee.de/tea.aspx?item_id=106). Ich gebe es zu, da ich selber keinen Matcha mag, besitze ich die letzten beiden Dinge auch nicht. Ich halt's lieber mit Teeblättern u.ä. und die werden einfach in die Kanne getan und schwimmen da rum. Fertig.
Es spielen natürlich noch viel mehr Dinge eine Rolle bei der perfekten Teezeremonie. Die Teegläser, die Wasserqualität, die Temperatur, die Tageszeit und am wichtigsten natürlich die Qualität des Tees. Für die weitere Lektüre empfehle ich die Chaplon-Teeschule (Link in der Linkliste). Auf der Chaplon-Seite findet man wohl auch den besten Tee zu kaufen, mit Hinweisen zur jeweiligen Zubereitung. Allerdings ist diese Seite nichts für das kleine Geld, dafür bekommt man aber auch den Tee quasi direkt vom Feld nach Hause geliefert und der Tee wurde besonders schonend gelagert, damit er seine Qualität behält. Und man kann sich viele Gratisproben schicken lassen (kähä).

Von der "echten" japanischen Teezeremonie verstehe ich leider nicht besonders viel, ich zelebriere den Tee auf meine eigene Weise, wenngleich es interessant ist, was man für ein Tohuwabohu um Tee machen kann *g*. Wer Tohuwabohu mag, der sollte sich mal die Seite "Tee erleben" anschauen (Linkliste!), sehr herzig und unbedingt lesenswert.

Ich jedenfalls werde mir jetzt einen schönen Pu-Erh zubereiten, von dem meine werten MitbewohnerInnen steif und fest behaupten, er würde nach Bauernhof riechen. Keine Ahnung, das Pack .*gnihi*

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